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Ostergruß

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Sr. M. Jutta Gehrlein; in: Pfarrbriefservice.de

 

Liebe Schwestern und Brüder!

 

Dieses österliche Bild, das auch unsere Pfarrnachrichten ziert, stellt das Kreuz in den Mittelpunkt. Es lässt uns deutlich „Halleluja“ lesen, den österlichen Jubelruf über die Auferstehung des Herrn: „Lobt Gott!“

Jesus Christus hat Leiden, Hass und Tod besiegt. Liebe und Leben sind stärker, sind unsterblich. In dieser Zuversicht dürfen wir in diesen wichtigsten Tagen des Kirchenjahres dem Herrn alle Kreuze unserer Zeit und unseres Lebens anvertrauen und Trost und Hoffnung erbitten.

Vielleicht ist es Euch und Ihnen aufgefallen, dass das Bild in den Farben der Ukraine strahlt. So wird der Himmel sozusagen bestürmt, dass doch Friede werde! Wir erbitten ihn in Gottesdienst und Gebet, sind eingeladen, mit den unter dem Krieg leidenden Menschen zu teilen und die Geflüchteten zu unterstützen. Danke dafür! Die Zeichen der Solidarität sind ja mehr als beeindruckend. Gern können weitere Spenden in bar in den Pfarrbüros abgeben oder an St. Magnus Niedermarsberg, IBAN: DE93400692666000467900, überwiesen werden zur direkten Weiterleitung. Auf Anregung des „Runden Tisches“ ist geplant, am 27. April in der Alten Propstei ein Begegnungstreffen für die Flüchtlinge zu veranstalten.

Im Namen unseres Pastoralteams und der Gremien wünsche ich Euch, den Kindern und Jugendlichen, und Ihnen allen von Herzen ein gnadenreiches und gesegnetes Osterfest 2022! Besondere Grüße und Segenswünsche gelten den Älteren, Einsamen und Kranken.

Euer und Ihr

Meinolf Kemper, Propst

 

PS: Das Wort „Corona“ prägt nun schon seit mehr als 2 Jahren unser Leben. Vor einigen Tagen bin auch ich am Virus erkrankt. Natürlich ist man sehr traurig, gerade in der Karwoche nicht – wie gewohnt – den großen Gottesdiensten vorstehen zu dürfen, ja nicht einmal still für sich in die Kirche gehen zu können. So ist es schon eine besondere Erfahrung, den Höhepunkt des Kirchenjahres allein, auf die eigene Wohnung beschränkt zu begehen, allerdings nicht einsam, wissen wir uns doch verbunden im Gebet füreinander und getragen in unserer weltweiten Gemeinschaft des Glaubens. So habe ich zuhause die Hl. Messe zelebriert und die großen Gottesdienste aus dem Paderborner Dom, die im Internet übertragen werden, mitgefeiert. Meine häusliche Quarantäne dauert noch an. Mittlerweile befinde ich mich aber auf dem Weg der Genesung und freue mich sehr darauf, in der Osteroktav den Dienst wieder beginnen zu können. Danke für die Gebete und alle Genesungswünsche und Ostergrüße! Ein besonderes Vergelt’s Gott an Herrn Weihbischof Berenbrinker für seine Vertretungsdienste in der Propsteikirche!