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Ökumenekreis auf den Spuren der Reformation und Martin Luthers

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 Ökumenekreis auf den Spuren der Reformation und
 Martin Luthers

Am 1. Oktoberwochenende unternahm der Ökumenekreis der Kath. Propsteigemeinde und der Evgl. Emmauskirchengemeinde eine Studienfahrt mit 36 Teilnehmern nach Wittenberg, Kloster Helfta und Eisleben.
Unter den Teilnehmern waren auch Propst Kemper, Diakon Nolte und Pfarrer Pape.
In den frühen Morgenstunden des Samstags machte man sich mit kirchlichem Segen auf den Weg nach Wittenberg, wo zunächst individuell die Möglichkeit bestand, das Lutherhaus, das Melanchthon-Haus oder das Asisi Panorama Luther 1517 zu besuchen.
Bei der anschließenden eindrucksvollen Stadtführung besichtigte die Gruppe zunächst die Schlosskirche mit den Gräbern von Luther und Melanchthon sowie die Thesentür, an der Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben soll.
Ein Rundgang durch die wunderbar restaurierte Altstadt schloss sich an. Den Abschluss der Stadtführung bildete der Besuch der Stadtkirche St. Marien mit dem eindrucksvollen Altar von Lucas Cranach dem Älteren.  Sowohl die Schlosskirche als auch die Stadtkirche gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach dem Zimmerbezug im Luther-Hotel feierte die Reisegruppe in der Sakristei der Stadtkirche eine ökumenische Abendandacht mit Predigtauszügen von Martin Luther, bevor der Abend bei einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Beisammensein im Brauhaus Wittenberg ausklang.
Am Sonntagmorgen fuhr man zunächst zum Zisterzienserinnenkloster in Helfta, das im 13. Jahrhundert von
3 Frauen gegründet wurde. Eine Ordensschwester gab der Gruppe Einblicke in die Geschichte des Klosters und der Klosterkirche sowie das heutige Leben im Kloster. Nach der Teilnahme am  Mittagsgebet der Nonnen feierte die Gruppe die sonntägliche Eucharistie mit Propst Kemper in der Klosterkirche. Für die musikalische Umrahmung im Gottesdienst sorgte Pfarrer Pape an der Orgel.
Bevor es zur letzten Station nach Eisleben ging, nahm die Gruppe in der Klosterpforte von Helfta das gemeinsame Mittagessen ein.
Beeindruckend bei der Stadtführung in Eisleben waren der Besuch der Taufkirche Martin Luthers nur wenige Schritte von seinem Geburtshaus entfernt, das Lutherdenkmal auf dem Marktplatz sowie die St. Andreas-Kirche mit der Kanzel, von der aus Martin Luther die letzten Predigten seines Lebens hielt und in der er auch nach seinem Tod zunächst aufgebahrt wurde.
Nach einer stärkenden Kaffeepause in Eisleben fuhr man dann mit vielen Eindrücken zurück nach Marsberg.
Alle waren sich einig, dass diese Fahrt und die vielen Gespräche zur Stärkung der Ökumene in Marsberg beigetagen hat.

Text: Klaus Dropmann

Das Bild zeigt die Gruppe vor dem Lutherdenkmal in Eisleben!
Foto: Hartmut Polewsky